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Es fällt mir ganz besonders schwer hier über Pete Kerr einen Nachruf zu verfassen und die richtigen Worte zu finden.
Stellen Sie sich folgendes Szenario einmal vor. Sie werden von einem Freund eingeladen, ein Wochenende in seinem Haus zu verbringen. Sie gehen miteinander auf eine Motorshow, sie sind bei Freunden zum Dinner eingeladen, am Morgen Frühstücken sie gemeinsam, Abends sitzen Sie bei einem Glas Wein und reden über ihre Lieblingsthemen: Motorracing und Autos, Autos und Motorracing, haben viel Spass dabei Geschichten zu hören, lachen viel und so nebenbei spricht man auch über die Zukunft.
Pete’s Zukunft sollte so aussehen, dass er bis Ende des Jahres zurück nach Neuseeland geht, woher er ja stammt. Seine Autos in der Garage waren schon so gut wie versandbereit, nur einige Dinge waren noch im alten England zu erledigen, dann sollte es auf die Reise nahe Auckland gehen. Eines seiner letzten Worte an mich als ich am Sonntag zum Flughafen aufbrach waren seine Einladung nach Neuseeland: “You must come, we will have a nice drive with my cars there!”
Das war am letzten Wochenende im März und es sollte das letzte Mal sein, dass ich Pete lebend sah. Wir telefonierten noch einige Male miteinander, er erwähnte nur für eine Untersuchung ins Spital von Oxford gehen zu müssen, nur ein Gesundheitscheck, nichts Ernstes.
Wenige Tage nach unserem letzten Gespräch erhielt ich einen Anruf seines besten Freundes, dass Pete in ein Hospiz eingeliefert wurde und dass es ihm sehr schlecht gehen soll. Mein Versuch Pete noch ans Telefon des Willen-Hospiz zu bekommen wurde aber bereits abgelehnt. In den Morgenstunden des 1. Mai 2007 verstarb Pete an seinem Krebsleiden.
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